Liese Pink - 1952 bis 2026

Tieftraurig müssen wir euch mitteilen, dass Liese Pink, Doyenne der Kampfrichter, am 28.5. für immer eingeschlafen ist.

Liese war aus der Leichtathletik-Szene nicht wegzudenken - seit 1977 Kampfrichterin; und eine der "alten", der Hansjörg Frantz Schule. "Kampfrichter ist eine dienende Funktion" war das Leitbild, man musste zunächst mitarbeiten, Charakter zeigen und durfte dann erst die Kampfrichterprüfung ablegen und Teil des Teams werden.

Auf die KR-Prüfung folgte 2 Jahre später der KGO, die ÖLV-Gehrichter- und die ÖLV-Starterprüfung. 2018 wurde sie Schiedsrichterin und füllte diese Funktion mit viel Freude und Leidenschaft aus. Unzählige Athletinnen und Athleten lernten durch sie das Regelwerk und Verhalten am Platz.

Die ÖLV Kampfrichternadel in Gold (2017), der Dr. Hansjörg Frantz Preis des STLV für besonderen Kampfrichtereinsatz (2022) und das Sportverdienstzeichen in Gold des Landes Steiermark (2022) waren die sichtbaren Würdigungen für ihren unermüdlichen Einsatz für die Leichtathletik.

Liese war auch selbst aktiv - natürlich im geliebten Wurfbereich. Zwischen 1998 und 2003 datieren ihre Bestweiten im Kugelstoß, Speer-, Diskus-, Hammer-, Gewichtswurf und Weight Pentathlon, die sie im Mastersalter erzielte.

Liese war auch immer jemand, der sich um andere gekümmert hat - ob als Mentorin von Kampfrichtern im Einsatz, als Begleiterin der Athleten bei der Erbringung von Wettkampfleistungen, als Ehrenamtliche beim Roten Kreuz, oder der Betreuung "ihrer" alten Leute im Altersheim in Kapfenberg, denen sie Freude und Abwechslung brachte.

Liese hinterläßt ihren Mann Hans Pink und die gemeinsamen 3 Kinder Christian, Susanne und Michael.

Wir verlieren mit Liese einen wichtigen Menschen und werden ihr immer ein ehrendes Gedenken wahren.

Foto: privat (Susanne Pink)

29. Mai 2026