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Bericht

Es hat nicht sollen sein. Die Wetterbedingungen waren bis kurz vor dem Start ohne Regen noch relativ gut, aber wenige Minuten davor setzten dann erneut Regenschauer ein. Über den gesamten Marathon hinweg mussten die Läufer*innen mit teilweise recht starken Regen zurecht kommen.

Eva Wutti (SU TRI Styria) versuchte das möglichste und hielt sich lange in der Gruppe der deutschen Anja Scherl unterstützt von Stephan Listabarth (DSG Wien) und Georg Schrank (runninGraz). Bereits beim Halbmarathon lag man allerdings schon hinter dem gewünschten Olympialimit und brach ihr vorhaben etwas später ab.

Hindernisspezialist Paul Stüger (KSV Alutechnik) war im Männer Marathon als Tempomacher für den späteren Sieger in 2:10:14 Cameron Levins (CAN) für die ersten 5km im Einsatz und absolvierte diese in rund 15:30. Der Kanadier blieb damit als einziger Mann unter dem Olympialimit von 2:11:30. Platz 2 und 3 belegten Yared Shegumo (POL) und Reece Edwards (AUS) in 2:13:20 und 2:13:25. Der Deutsche Alexander Jakob Dautel (LG Nord Berlin/LTV Köflach) zeigte mit 2:21:56 als 13. eine starke Leistung und blieb damit unter dem StLV-Elitekader-Limit (2:22:00).

Mit Felix Geieregger (LTV Köflach) und Raphael Siebenhofer (TUS Kainach) waren weitere StLV Kaderathleten als Tempomacher für die Frauenhalbmarathonspitze im Einsatz und sorgten dort lange Zeit für das gewünschte Tempo.

Bei den Frauen gelang der Siegerin Zhanna Mamazhanova (KAZ) in 2:29:01 und der zweitplatzierten Tereza Hrochova (CZE) in 2:29:06 die direkte Olympiaqualifikation über die Zeit (2:29:30). Die dritte Hanna Lindholm (SWE) verfehlte dieses Ziel um 6s.

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  • Foto: Hannes Riedenbauer
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Vorschau

Am Sonntag nimmt Eva Wutti (SU TRI Styria) ein letztes Mal Anlauf für einen Lauf bis zu den Olympischen Spielen in Tokio und dieser Lauf findet sogar in der Steiermark auf der Baustraße zu S7 Schnellstraße nahe Fürstenfeld statt. Thomas Krejci als Obmann des steirischen Vereins run2gether hat mit seinem Team und vielen weiteren Helfern die einmalige Möglichkeit in Kooperation mit der ASFINAG genützt eine Schnellstraße in eine Laufstrecke zu verwandeln. Im Dezember bei den Marathonstaatsmeisterschaften blieb für die Mutter einer 5-jährigen Tochter und früheren mehrfachen Ironmansiegerin blieb die Uhr bereits beim österreichischen Rekord von 2:30:43 stehen. Vergangene Woche wurde im Rahmen der 5000m Staatsmeisterschaften ein letzter Testlauf absolviert um wie es ihr Trainer Herwig Reupichler sagt "in den Racemodus zu kommen". Dieser Start endete gleich mit der Verbesserung des steirischen Rekord auf 16:37,34.

Am Sonntag ab 9 Uhr soll der Start erfolgen der möglicherweise Witterungsbedingt noch kurzfristig um 1-2 Stunden verschoben werden könnte. Unterstützt wird die 32-Jährige in ihrem Vorhaben das Olympialimit von 2:29:30 zu unterbieten (und damit neuen österreichischen Rekord zu laufen) vom Marathonerfahrenen Stephan Listabarth aus Wien und Tempomachern von run2gether, sowie von den StLV Kaderathleten Paul Stüger (KSV Alutechnik), Raphael Siebenhofer (TUS Kainach) und Felix Geieregger (LTV Köflach). Trainer Herwig Reupichler meint dazu im ÖLV-Interview:

Wir gehen positiv ins Rennen und ich glaube die Wahrscheinlichkeit das Limit zu schaffen ist größer als, es nicht zu schaffen."

Vielleicht nicht den final call to Tokyo aber dennoch die Möglichkeit für schnelle Zeiten wollen auch andere steirische Läufer im Marathon und Halbmarathon nutzen, wie die Startliste verrät. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen gute Verhältnisse um ihre individuellen Ziele bestmöglich verwirklichen zu können.

Zuschauer sind vor Ort aufgrund der Pandemie und des COVID-19 Präventionskonzepts keine erlaubt. Der technischen Informationen bis zum Start sehr genau durchgeplant. Wer möchte kann aber im Livestream und den Live-Ergebnisse mitfiebern. Kommentiert soll in Englisch und Deutsch werden. Philipp Pflieger, Ralf Scholt und Uwe Holli sorgen für die Moderation des deutschen Streams.

Für die notwendige Unterstüztung des Marathons sorgen auch die Hauptsponsoren ASFINAG, Osttirol, "Das Sonnreich" und ON Running on Clouds, sowie weitere Sponsoren laut run2gether Homepage.