Meldewesen

Startberechtigung

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, dass AthletInnen bei Meisterschaften startberechtigt sind?

Athleten müssen mit den Meldekarten (siehe Formulare) angemeldet werden. Diese Formulare müssen eigenhändig unterschrieben sein (bei Minderjährigen ist auch die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten notwendig). Die Anmeldung von Athleten, die im letzten Jahr keinem Leichtathletikverein angehört haben, ist jederzeit möglich, für alle anderen gilt die Abmeldezeit vom 31. Oktober bis zum 31. Dezember.

  • Für die Teilnahme an jeder Österr. und steirischen Meisterschaft ist eine Anmeldung der Athleten auf jeden Fall notwendig.

Diese Meldung ist nicht mit der Nennung zu den jeweiligen Veranstaltungen zu verwechseln!
Für die Teilnahme an allen steirischen und österreichischen Meisterschaftsbewerben muss eine Meisterschaftsnennung im Onlinemeldesystem des ÖLV abgegeben werden. Nennungsschluss ist in der Regel der letzte Montagvor dem Bewerb.

Bei Laufsportveranstaltungen ist in der Regel auch eine Nennung beim Veranstalter notwendig

Sollte einen Online - Nennung nicht möglich sein, können folgende Fehler vorliegen:

  • Die Athletin / der Athlet ist noch nicht beim StLV angemeldet.
  • Die Athletin / der Athlet entspricht nicht den Altersbestimmungen und event. Mindesanforderungen (Limits) der Meisterschaft.
  • Die Eintragung M üder W im Anmeldeformular sind falsch!

Wenn eine Anmeldung trotzdem nicht möglich sein, wenden Sie sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an den Melde- und Ordnungsreferenten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Vereinswechsel / Abmeldung

Wann und wie kann ich den Verein wechseln?

Der Vereinswechsel ist im der Leichtathletik-Ordnung des ÖLV (ab Seite 13) geregelt. (Der dort angeführte Text ist verbindlich)

Vereinfacht gilt:
Die Abmeldung von einem Verein ist prinzipiell nur zwischen 31. Oktober und 31. Dezember möglich. Bei der Abmeldefrist gilt das Datum des Poststempels. Eine Abmeldung vom bisherigen Verein muss mittels eingeschriebenem Brief (Fax) einzeln erfolgen und der Aufgabeschein als Beweismittel jederzeit vorgelegt werden können (Kopie). Ebenso ist eine Kopie der Abmeldung (Fax) an den Landesverband (LV) zu senden. Die Anmeldung für einen neuen Verein kann nach Freigabe erfolgen. AthletInnen, die ihre Abmeldung vom bisherigen Verein zurückziehen, können sofort für den bisherigen Verein gemeldet werden. Wenn Gründe vorliegen, die Freigabe zu verweigern, so hat der Verein außer dem Abmeldetag diese Gründe auf dem Gegenschein (oder in einem Brief, in dem das Fehlen des Gegenscheines festgestellt wird) zu vermerken und diesen (bzw. den Brief) binnen 21 Tagen an den zuständigen LV per Post eingeschrieben zu senden.

Als Freigabeverweigerungsgründe sind insbesondere anzuerkennen:
Mitgliedsbeitragsrückstände  für  das laufende Kalenderjahr. Durch schriftliche Unterlagen (Quittungen) belegte andere Forderungen des Vereins:

  • Forderungen aufgrund nicht erfolgter Rückgabe von Bekleidung, Ausrüstungen und Geräten für den Sportbetrieb. Dabei ist die übliche Nutzungsdauer zu berücksichtigen.
  • Sonstige Forderungen: Bis zur Gesamthöhe von Euro 350,-- bis zum Ablauf des ersten Jahres ab Belegdatum.
  • Zahlung einer Ausbildungsentschädigung – grundsätzlich ohne Nachweis des tatsächlichen Aufwandes - von Euro 700,-- pro Anmeldejahr für maximal zwei Jahre. Dies gilt für Athletinnen und Athleten, die im vergangenen oder laufenden Kalenderjahr in der ÖLV-Bestenliste Platz 1 –10 belegen. Die Ausbildungsentschädigung erhöht sich um Euro 350,-- pro Jahr, wenn die Athletin bzw. der Athlet im laufenden oder vergangenen Kalenderjahr in der Bestenliste des ÖLV die Plätze 1 – 3 belegt. Für einen Vereinswechsel innerhalb desselben LV gilt die vom LV beschlossene Höhe der Ausbildungsentschädigung, die jedoch die vom ÖLV beschlossene Maximalhöhe nicht überschreiten darf. Für einen Vereinswechsel innerhalb des StLV gibt es nach den Statuten des StLV keine Ausbildungsentschädigung! Bei begründeter Freigabeverweigerung gilt eine Karenzfrist von zwölf Monaten. Mit Wegfall aller Freigabeverweigerungsgründe (z.B. durch Zahlungen, Rückgabe unter Berücksichtigung der normalen Abnutzung) endet die Karenzfrist.

Bei Auflösung eines Vereins werden dessen bisherige Mitglieder sofort frei und können sich sofort für einen neuen Verein anmelden, für den sie auch sofort startberechtigt sind.

Innerhalb von 12 Monaten ist nur ein Vereinswechsel möglich.

Vereinsbeitritt

Wie kann mein Verein dem Steirischen Leichtathletikverband beitreten?

Dem StLV können nur Vereine als ordentliche Mitglieder beitreten. Einzelpersonen (Förderer) oder Firmen (Sponsoren) können nur als außerordendliche Mitglieder aufgenommen werden.

Für die Aufnahme in den StLV sind folgende Voraussetzungen notwendig:

  • Formloses Ersuchen um Aufnahme in den StLV Vorlage einer Kopie der genehmigten Vereinsstatuten (nicht notwendig, wenn bereits eine ZVR - Nummer vorhanden ist!)
  • Vorlage des Formulars (siehe Formulare) (zweifach)

Danach beschließt der Vorstand die Aufnahme in den StLV. Mit der Aufnahme durch den Vorstand hat der Verein alle Rechte und Pflichten eines Mitgliedvereines. Der StLV leitet die Daten an den ÖLV weiter.

Kosten für die Mitgliedschaft

Welche Kosten entstehen aus einer Mitgliedschaft beim StLV?

Mitgliedsgebühr StLV: 100€

Nenngelder für steirische Meisterschaften laut Anzahl der Nennungen(!) an steirischen Meisterschaften:

Für steirische Nachwuchs-Meisterschaften ist ein Nenngeld von € 2,00 pro AthletIn (€ 2,00 pro Staffel) zu entrichten.

Für die Meisterschaften der Allgem. Klasse ist ein Nenngeld von € 5,00 pro Bewerb (€ 5,00 pro Staffel) bzw. € 15,00 bei Nachnennung zu entrichten.

 

Mitgliedsgebühr ÖLV: ist die Summe aus Meldegebühr Verein, Nenngeldpauschale und Cuppunkte

Variante 1: wenn der Verein keine gemeldeten Mitglieder hat: 36€

Variante 2: wenn der Verein gemeldete Mitglieder hat, aber bei österreichischen Meisterschaften keine Cup-Punkte erzielt hat: 73€

Variante 3: wenn der Verein bei österreichischen Meisterschaften Cup-Punkte erzielt hat (also Platzierungen unter den ersten 6), dann bilden folgende drei Teilsummen die Vorschreibsumme:

a) Sockelbetrag:

Sockelbetrag für Vereine, die sich im ÖLV-Cup des Vorjahres platzieren. Dies ist abhängig von den Cup-Punkten und somit von der Gesamtplatzierung.

b) Meldegeldanteil:

Der Meldegeldanteil aller ÖLV-Vereine zusammen beträgt rund 41000€ (Berechnungsstand 2011). Dieser Betrag wird entsprechend der ÖLV-Cup-Punkte auf alle Vereine aufgeteilt.

Berechnung: Cup-Punkte (Verein) * Meldegeldanteil (Gesamt) / ÖLV-Cup-Punkte (Gesamt)

c) Nenngeldpauschale:

Weiters gibt es eine sogenannte Nenngeldpauschale, die insgesamt rund 14000€ (Berechnungsstand 2011) für alle Vereine gemeinsam ausmacht. Hier werden ebenfalls die Cup-Punkte des einzelnen Vereins in Relation zu den Gesamt-Cup-Punkten gesetzt.

Berechnung: Cup-Punkte (Verein) * Nenngeldpauschale (Gesamt) / ÖLV-Cup-Punkte (Gesamt)

 

Lizenzgebühr je Athlet ab U18: 20 € (10€ gehen an den ÖLV, 10€ verbleiben beim StLV)

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